Dienstag, 10. September 2013

Weist du dass ich dich lieb habe ....

Diese Geschichte geht einem so ans Herz ... einfach nur schön






Weißt du, dass ich dich lieb habe?“

Einmal wandte eine Ameisenfrau sich zu ihrem Liebsten und fragte: „Hast du mich lieb?“
„Sicher“, antwortete er.

„Aber ich liebe dich so, wie die Flüsse den Regen, wie die Blumen die Sonne und wie die Küsten das Meer“, sagte sie und wartete auf seine Antwort. Doch der Ameisenmann schwieg.

Lange nachdem sie gegangen war, hallten ihre Worte noch in seinen Gedanken nach und er sagte zu sich:
Ich muss es herausfinden.

So stand er auf und ging hinüber zum Fluss.

„Entschuldigung“, sagte der Ameisenmann über das Gluckern hinweg, „kannst du mir sagen, warum du den Regen so lieb hast?“ „Ohne den Regen“, sang der Fluss, „würden meine Ufer austrocknen und ich würde alt werden. Jedes Mal, wenn es regnet, erneuere ich mich und werde kräftiger. Nur durch den Regen kann ich wirklich sein.“


Danach spazierte die Ameise hinunter zu einem Feld voller Wildblumen. „Entschuldigung“, sagte er zu den Blumen, „könntet ihr mir sagen, warum ihr die Sonne so lieb habt?“


Eine riesige Blume beugte sich herab und sagte: „Wir lieben die Sonne, weil wir ohne sie nicht erblühen können. Unsere Blütenblätter öffnen sich nur, wenn sie von ihren warmen Strahlen berührt werden. Für dieses Glück folgen wir der Sonne, wohin sie auch geht.“

Zuletzt machte er sich auf den Weg zur Küste.

Er wanderte bis er das Meer erreichte. Am Morgen endlich konnte er die sandige Küste fragen: „Bitte, erzählst du mir, warum du das Meer so lieb hast?“

„Alles, was ich dazu sagen kann ist, dass ich mich unter seinen Wellen sicher und geborgen fühle. Ich liebe es, wenn das Meer mich mit sich reißt.
Und wenn es fortgeht, bin ich traurig. Solange bis es zurückkehrt.“

Als er sich auf den Weg nach Hause machte, verstand er, wie die sandige Küste sich fühlte.

Er sehnte sich danach, die Hand seiner Liebsten in der seinen zu spüren.

Die Sonne ging gerade unter, als er sich ihrem gemeinsamen Lieblingsplatz näherte.
Als er sie so allein dasitzen sah, begann sein Herz zu rasen. An ihrer Seite nahm er ihre Hand und fragte:
„Weißt du, dass ich dich lieb habe?“
„Sicher“, antwortete sie.
„Aber“, sagte der Ameisenmann, „so wie das Meer den Sand der Küste mit sich nimmt, möchte ich, dass du immer bei mir bist.

So wie die Sonne die Blumen zum Strahlen bringt, macht es mich glücklich, dass ich dich zum Lächeln bringen kann.

So wie der Regen den Fluss begehrt, sehnt sich mein Herz nach dir. Du erst machst mich vollkommen. Ohne dich kann ich nicht der sein, der ich bin.“

Der Ameisenmann wurde still, und seine Liebste sagt nichts.

Sie drückte seine Hand, beide lächelten sich an und wandten sich dem wundervollen Sonnenuntergang zu.


Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche

Lg Silke



Kommentare:

  1. Mein Gott, das geht ja wirklich sehr ans Herz!

    VG Bine

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  2. Liebe Silke, danke für diese wunderbare Geschichte.....lieben Gruß von Majon

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  3. sooo wunderschön und so wahr! Vielen Dank liebe Silke!

    LG Gabriele

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  4. Hallo Silke,

    wirklich eine schöne Geschichte.

    Ich wünsch dir einen schönen Tag

    LG Mela

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  5. Vielen Dank - das war wirklich wunderschön!

    Liebe Grüße
    Flutterby und Birgit

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  6. Schööööööön... *schnüff*...

    Liebe Brummbärengrüße
    von Tinchen & Macciato

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  7. Eine wirklich schöne Geschichte :)
    Kommt alle gut durch den Tag *Winke*

    LG Tina

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